19.4.2013 | Helsingin Barokkiorkesteri yli kaksinkertaisti yleisömääränsä vuonna 2012.
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9.3.2013 I Ylistävä arvostelu Bachin cembalokonserttojen levytyksestä Gramophone-lehdessä.
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29.1.2013 | Helsingin Barokkiorkesterin Dussek-leyvytys Naxoksen 10 myydyimmän levyn listalla.
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Musica Baltica
Teppo Lampela, kontratenori, joht. Aapo Häkkinen
Library of Congress, Washington DC, 30.10.2010
Lively Bach from Finland at the Library of Congress
On Saturday evening, concertgoers skirted rallygoers to hear the latest
at the Library of Congress. In honor of the birthday of Elizabeth
Sprague Coolidge, the institution's beloved patron of music, the Helsinki Baroque Orchestra performed music of Bach and his
lesser-known contemporaries Dietrich Buxtehude, Franz Tunder and Andreas
Kirchoff. The last three were connected because a Swedish kapellmeister
named Gustav Düben copied their music into a manuscript collection now
at the Uppsala University Library.
Countertenor Teppo Lampela displayed a broad vocal range (...) The tone was pretty, and he added some striking ornaments and
expressive nuances while maintaining admirable clarity and agility in
the rapid passages, as in Kaspar Förster's gorgeous "Laudate dominum
omnes gentes." Paired violinists Minna Kangas and Tuomo Suni took up the
singer's motifs and traded them back and forth, often engaged in
smiling one-upmanship while embellishing their lines. Artistic director Aapo Häkkinen anchored the ensemble from the
harpsichord, providing a solid rhythmic foundation with his dynamic
continuo realization.
Charles T. Downey, The Washington Post, 1.11.2010
Bach, Heinichen, Telemann
Viktoria Mullova, viulu, joht. Reinhard Goebel
Bach-Saal, Bach-Festtage Köthen, 4.9.2010
Es wurde exzellent, wie "aus einem Guss", inspirierend, animierend, ja zwingend, gespielt, mit unverwechselbarer Tongebung, mitunter auch sehr virtuos und effektvoll. Das Orchester bedankte sich mit einer Zugabe für das begeisterte Mitgehen der Besucher.
Ingrid Gerk, Der Neue Merker, 9/2010
Barocke Weltmusik in Anhalt
Der neue Bachsaal freilich war am Abend zuvor aus den Nähten geplatzt
(...) Zu hören war dort in Werken von Bach, Telemann und Heinichen der
exzellente, nordisch-trockene Originalklang des Helsinki Baroque
Orchestra, das vom ewig jungen Altmeister Reinhard Goebel geleitet
wurde.
Das eigentliche Ereignis dieses Konzertes war freilich der
Auftritt von Stargeigerin Viktoria Mullova (...) Zugleich agierte die
Russin in Bachs berühmten Konzerten E-Dur und a-Moll stets als Mitglied
des Ensembles, vermied sorgsam romantischen Solistenzauber und widmete
sich, manchmal fast versonnen, der Arbeit am Notentext. Das war barocke
Weltmusik mitten in Anhalt.
Johannes Killyen, Mitteldeutsche Zeitung, 6.9.2010
Agrell, C.P.E. Bach, Dussek, Haydn
Alexander Rudin, sello, joht. Aapo Häkkinen
Schloss Augustusburg, Haydn-Festival Brühl, 21.8.2010
Sattes Klangbild, gediegenes Musizieren
Premiere
bei den Brühler Schlosskonzerten: Mit dem Helsinki Baroque Orchestra
stellte sich bei der bis kommenden Sonntag laufenden Musikfestwoche
erstmals ein finnisches Orchester auf historischen Instrumenten in
Schloss Brühl vor.
Das seit 1997 existierende Orchester unter der
Leitung des Cembalisten Aapo Häkkinen reihte sich am Samstag vor
ausverkauftem Treppenhaus mit einem durchdachten Konzertprogramm in die
Dramaturgie des Festivals ein. Dabei näherte man sich diesmal um mehrere
Ecken dem großen Vorbild des klassischen Stils. (...) Der
kompositorischen Gestalt vom Reißbrett setzten die finnischen Musiker
ein satt orchestrales Klangbild entgegen, das die Belanglosigkeit des
Werkes mehr als aufhob.
Das Orchester begleitete gekonnt und brachte
insbesondere den innovativen Mittelsatz des Bachschen Konzerts zum
klingen. Mit einer Sinfonie des tschechischen Komponisten Franz Xaver
Dussek, der in etwa die Lebensdaten Haydns aufweist, endete das Konzert.
Die eigenwillige Sinfonia in B-Dur zeigt Ansätze, die bei Haydn und
Mozart zur Meisterschaft geführt werden. Vieles hört sich bei Dussek
noch vorläufig und bizarr an. Aber gerade dieser Kontext zum Komponisten
Haydn macht einmal mehr den Reiz des inhaltlichen Konzepts der
Schlosskonzerte aus.
Frank-Uwe Orbons, Kölner Stadt-Anzeiger, 23.8.2010
Feuriges aus dem Norden
Keine
Spur von nordischer Kühle und Zurückhaltung: das Helsinki Baroque
Orchestra trumpfte beim zweiten Abend des Haydn-Festivals mit
feurig-rasanter Musizierweise und ungeahntem Temperament auf.
Skandinaviens
Barockensemble Nr. 1, das der 34-jährige Aapo Häkkinen vom Cembalo aus
leitete, ist ein Präzisionsorchester erster Güte (...) Viel Spielfreude
legte das Ensemble bei Johan Joachim Agrells Sinfonie an den Tag, die
sich durch abwechslungsreiche Dynamik und kompositorische Vielfalt
auszeichnet.
Warum Carl Philipp Emanuel Bach für die Wiener Klassiker
eine Vorbildfunktion einnahm, ließ sich an seinem Cello-Konzert A-Dur
Wq 172 ablesen. Mit (...) seinen kompositorischen Freiheiten, die mit
tradierten Hörgewohnheiten brechen, wurde es zum Höhepunkt des
Konzertes.
Das Helsinki Baroque Orchestra und der russische Cellist
Alexander Rudin boten hier eine tadellose Leistung, die den Zuhörern die
große Meisterschaft des Komponisten anschaulich nahe brachte.
Die
abschließende Sinfonia in B-Dur des böhmischen Mozart-Freundes Franz
Xaver Dussek war eine kluge Ergänzung des Programms, das unter dem Titel
"Haydn: bewundert und bewundernd" stand. Der vielseitige Prager
Komponist zeigt sich hier ähnlich einfallsreich wie der ein Jahr jüngere
österreichische Kollege. Aapo Häkkinen und seine Musiker erfreuten ein
weiteres Mal mit einer hinreißend frischen Darbietung. Viel Applaus gab
es für die Finnen, deren Brühler Debüt in bester Erinnerung bleiben
dürfte.
Hanna Styrie, Kölnische Rundschau, 23.8.2010
Agrell: Orchestral works
Pauliina Fred, traverso, Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch, viulu, Jasu Moisio, oboe, joht. Aapo Häkkinen, cembalo
AEOLUS, 2010
Raikasta ruotsalaisbarokkia
Ruotsalainen, Saksassa uransa tehnyt Johan Joachim Agrell (1701-1765) omaksui säveltäjänä italialaisen barokin ilmaisukeinot. Agrellin raikas musiikki viihdyttää ja koskettaa. Helsingin Barokkiorkesterin soitto on ihailtavan eloisaa ja tarkkaa, ja myös levyn solistien taso on huikea.
Lauri Kilpiö, Suomen Kuvalehti, 5.11.2010
Johan
Joachim Agrell (1701-1765) was a native of Sweden, but spent much of
his working life in Germany, at first in Kassel but from 1746 as
municipal Director of Music in Nuremberg. His music is remarkably varied
and unfailingly interesting, with an assured sense of direction and
plenty of original ideas.
On this CD the excellent Helsinki Baroque
Orchestra present a fascinating selection of three sinfonias and three
concertos, composed over a period of some forty years. The violin
concerto is rather Vivaldian in manner, as also is the sinfonia in Eb
(which Vivaldi himself directed at a concert in Amsterdam in 1738). The
three-movement sinfonia in D sounds like a Neapolitan opera overture,
while the sinfonia in A is a fine early-Mannheim-style symphony in four
movements, complete with minuet and trio (the latter for woodwind only).
On the other hand the substantial concerto for flute and harpsichord,
published in 1753, is firmly in the North German C. P. E. Bach style.
The
performances are absolutely first-rate, and they are backed by some
serious scholarship. For the oboe concerto (...) the full string band is
reduced to three first, three seconds and one viola with just an 8'
bass-line, and in the concerto for flute and harpsichord it's reduced
still further - very properly - to single strings. The playing is by
turns vigorous and tender, the phrases are lovingly shaped and the
rhythm is subtly flexible. I particularly enjoyed the way that repeated
bass notes, which can all too easily plod, are used to energize the
first movement of the sinfonia in A; and the sound of the oboe in the
early concerto is absolutely ravishing. This is definitely my record of
the month: go out and buy it at once!
Richard Maunder, Early Music Review, 10/2010
Das Helsinki Baroque Orchestra hat eine vorbildliche Aufnahme mit drei Sinfonien und drei Konzerten Johan Joachim Agrells vorgenommen. Mit einer makellosen, dynamischen Orchesterleistung sowie hervorragenden Solisten gelingt eine exzellente Visitenkarte dieses hierzulande kaum bekannten Komponisten.
Bernhard Schrammek, Kulturradio RBB, 20.9.2010
Differenziert und gekonnt
Johan Joachim Agrells Werke atmen neben der auch hier anzutreffenden instrumentalen
Brillanz vor allem den Charme betörender Konstellationen, wenn zum
Beispiel in der einleitenden A-Dur-Sinfonie zwei obligate Traversflöten
den Streicherklang weiten und kolorieren. Bei allen auf der
vorliegenden Platte eingespielten Werken wird deutlich, dass für
Agrells Schaffen nicht nur strukturgebundene Formen bestimmend waren,
sondern klangliche Eleganz und ein leichter, verspielter Charme
allmählich zu wichtigen Größen werden.
Ganz in diesem Sinne interpretiert das Helsinki Baroque Orchestra unter
der Leitung des Cembalisten Aapo Häkkinen Agrells Musik. Es sind sehr
schön konturierte Streicherregister zu hören. Auch insgesamt
präsentiert sich die Formation als harmonische Einheit, die Gleichwohl
die Eigenheiten der Protagonisten enorm plastisch herauszuarbeiten
versteht. Frisches Temperament und konzentriertes Spiel wechseln sich
gelungen ab – vor allem dynamisch herrscht größte Disziplin.
Selbstverständlich führen die Instrumentalisten an Violine, Flöte, Oboe
und Cembalo diese Qualitäten im solistischen Bereich fort: Da wird
klangschön und in harmonischer Wechselwirkung mit dem Orchestersatz
musiziert, perlende Geläufigkeit ist allen Solisten gemein, vor allem
der leichte Ton der von Pauliina Fred gespielten Flöte bringt eine sehr
charmante Note in die Sätze.
Das Helsinki Baroque Orchestra artikuliert fein, klar und sehr
dezidiert, auf durchgehend hohem Niveau. Die Tempi wirken sehr
entschieden, dabei aber weder gehetzt noch zerdehnt – einfach mit
Stilbewusstsein gewählt und in stimmigen Proportionen zusammengefügt.
Dieser Befund korrespondiert mit den schon angesprochenen dynamischen
Qualitäten des Ensembles: Das wunderbar differenzierte Spiel der
Akteure erlaubt es, in beide Richtungen überzeugende und klanglich
wirksame Akzente zu setzen.
Matthias Lange, Klassik.com, 6.8.2010
Johan
Joachim Agrellin (1701-1765) vaikutteet ovat latinalaisperäisiä, mutta
hän yhdistelee taitavasti monenlaisia aineksia ja saa kokonaisuudet
kuulostamaan silti omaleimaisilta.
Wolfgang Kostujakin esittelyteksti
on kiemuraista seurattavaa, mutta Aapo Häkkisen ja Helsingin
Barokkiorkesterin esitykset sitäkin johdonmukaisempia. Sinfonioissa -
joista yhden Vivaldi johti Amsterdamissa - yhdistyy sähäkkä draama ja
vokaalinen linjakkuus. Häkkinen on mestari pitämään fraasit liikkeellä
ja ilmavina. Konsertoissa HBO:n sointi on herkullinen, solistit ovat
sulavan innoittuneita ja Agrell muuntelee nokkelasti concerto grosson
periaatteita.
Antti Häyrynen, Rondo, 8/2010
Das 1997 gegründete Helsinki Baroque Orchestra tritt hier zu einer gelungenen Ehrenrettung Agrells an. Drei Sinfonien und drei Instrumentalkonzerte – je eines für Geige, Traversflöte und Oboe – zeigen ihn als Meister seiner Kunst: Vivaldis sprühender Charme und Telemanns unerschöpflicher Einfallsreichtum stehen bei Agrells phantasievoller Musik Pate, doch die Skala reicht noch weiter bis zur stimmungsvollen Atmosphäre des deutschen empfindsamen Stils. Mit ihrem temperamentvollen, ebenso erfrischenden wie inspirierten Spiel erweisen die Finnen dem schwedischen Kollegen einen hervorragenden Dienst und bereiten dem heutigen Musikfreund eine vorzügliche musikalische Unterhaltung.
Detmar Huchting, Klassik Heute, 29.6.2010
Die Natürliche Leichtigkeit des hohen Nordens
Nach Alben mit Orchestermusik von Agrells Zeitgenossen Fasch, Molter und Hertel hat das CD-Label Aeolus nun eine Platte mit Werken von Agrell vorgelegt, komponiert in Uppsala, Kassel und in Nürnberg. Es sind zwei Sinfonien, ein Oboen- und ein Violinkonzert sowie ein Doppelkonzert für Flöte, Cembalo und Orchester. Ausführend ist dieses Mal das Helsinki Baroque Orchestra, ein junges Ensemble, das sich 1997 formierte und seit 2003 den Cembalisten Aapo Häkkinen als künstlerischen Leiter und Continuo-Spieler hat. Für den Komponisten aus dem hohen Norden sind die Musikerinnen und Musiker aus dem noch höheren Norden kongeniale Interpreten. Sie nähern sich den Stücken frisch und unverkrampft an, klar und geradlinig: Ein schlankes, akkurates, inspiriertes Musizieren, voller Kraft und Leichtigkeit zugleich…
Klaus Meyer, BR Klassik, 13.6.2010
Barokkisoiton huipulle
Ruotsalaisen
Johan Joachim Agrellin (1701-65) tie kulki Uppsalan opintojen kautta
Saksaan Kasseliin hovimuusikoksi ja Nürnbergin
kaupunginkapellimestariksi.
Aapo Häkkinen on barokkivelho, joka saa
yksinkertaiset asteikko- ja sointukulut kuohahtelemaan ja puhumaan.
Kolmessa sinfoniassa galantit pyrähtelyt, railakkaat jousisoinnut ja
tunteelliset melodiat seuraavat toisiaan. Häikäisevän surround-äänen
avustuksella Helsingin Barokkiorkesterin soitto vie jalat alta. Jokainen
nuotti saa oman ilmeensä.
D-duuri-viulukonsertossa samaa voi sanoa
Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilchin soolosta, jonka artikulointi on yhtaikaa
saumattomasti virtaavaa ja rikkaasti detaljoitua. Pauliina Fredin
traversohuilu h-molli-kaksoiskonsertossa ja Jasu Moision soolo
B-duuri-oboekonsertossa hivelevät korvaa notkeudellaan.
Jukka Isopuro, Helsingin Sanomat, 5.6.2010
VUODEN LEVY 2010
The works on this outstanding disc - and equally outstanding production, with superb surround sound and a bright glossy sheen to the sonics - cover the entire spectrum of Agrell's life from the early days in Uppsala as a student, to the service of Maximilian of Hesse-Kassel, to the final years in Nuremberg, aptly divided up in the notes to this production. None of the music here is ever less than engaging and the greatest pieces (...) are wonderful examples of the best Swedish art of the period. The now-14-year-old Helsinki Baroque Orchestra holds its own with any period band I can think of, and all of the soloists are first-rate in every way.
Steven Ritter, Audiophile Audition, 18.5.2011
Bach, Händel, Agrell, Pisendel
Susanne Rydén, sopraano, joht. Aapo Häkkinen, cembalo
Konzerthaus Berlin, 4.5.2010
Was Finnen können!
Finnland gilt wahrlich nicht als Hort der Barockpflege. Die wichtigsten Wurzeln des finnischen Musikschaffens sind die Volksmusik, die Vertonung alter Heldensagen und das Werk des naturalistisch-nationalrevolutionären Übervaters Jean Sibelius. Doch gerade dessen Musik, die mehr auf Struktur und Impression und weniger auf Effekte setzt, schafft Anknüpfungspunkte für eine klare, gradlinige und somit "nordisch-herb" wirkende Interpretation mitteleuropäischer Barockwerke. Mit sparsamen Gesten und zupackendem Cembalospiel behielt Orchesterleiter Aapo Häkkinen stets die Fäden in der Hand.Was den ohnehin vergnüglichen Konzertabend zu einem Spitzenevent machte, war der Auftritt der schwedischen Sopranistin Susanne Rydén. In zwei "Nebenwerken", Bachs einziger italienischer Kantate "Non sa che sia dolore" und zwei Parts aus Händels erst 1921 veröffentlichten "Neun deutschen Arien", brillierte die Barockspezialistin mit atemberaubend feingliedrigen Interpretationen. Mal hauchend, fast flüsternd, mal aufblitzend mit einem Schwall von Obertönen stürzte sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit in die Dialoge mit den obligaten Soloinstrumenten.
Rainer Balcerowiak, Junge Welt, 6.5.2010
Bach, Händel, Agrell, Pisendel
Susanne Rydén, sopraano, joht. Aapo Häkkinen, cembalo
Wartburg Eisenach, 1.5.2010
Nordische Eleganz
Die Gäste aus dem Norden begeisterten das Publikum mit ihrer frischen und unverkrampften Herangehensweise an die Kompositionen aus der Blütezeit des mitteldeutschen Barock. Großes Lob gebührt ihnen für die mutige Auswahl der Stücke, die teilweise so unbekannt sind, dass sich deren Entstehungsgeschichte nicht mehr rekonstruieren lässt.Wie ein roter Faden zieht sich das meisterhaft von Aapo Häkkinen gespielte Cembalo durch das gesamte Konzert, wobei es dem 34-jährigen Musiker eindrucksvoll gelingt, sich harmonisch in das mit kühler, nordischer Akkuratesse agierende Orchester einzufügen und zu keinem Zeitpunkt unangemessen in den Vordergrund zu spielen - ein sehr angenehmer Charakterzug des Ensembleleiters. Auch seine jungen Kollegen lassen sich nie zu deplatzierten Temperamentsausbrüchen hinreißen, sondern harmonieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Dies wird nicht zuletzt bei den Bach-Kompositionen deutlich, die das Helsinki-Barockorchester ins Programm gehoben hat.
Klaus-Peter Kaschke, Thüringer Allgemeine, 4.5.2010
Bach: Johannes-passio
Ian
Honeyman, Jorma Hynninen, Tuuli Lindeberg, Teppo Lampela, Niall
Chorell, Juha Kotilainen, Helsingin kamarikuoro, joht. Aapo Häkkinen
Kallion kirkko, 21.3.2010
Sana tuli eläväksi Hebon Johannes-passiossa
Helsingin
Barokkiorkesterilla on "se jokin" hallussaan. Pääsiäisajan klassikko,
J.S. Bachin Johannes-passio avautui tuoreena Aapo Häkkisen tulkitessa
sitä orkesterinsa ja Helsingin kamarikuoron kanssa.
Jännitteisen
draaman tapahtumat tiivistyivät Jeesuksen ristiinnaulitsemiseen. Jännite
myös purettiin hallitusti meditatiivisiin surun ilmauksiin.
Kuoron
ja orkesterin yhtämielinen hengitys, hehkuva sointi ja vaivattomasti
toteutetut haasteet kertovat upeasta laulu- ja soittokunnosta.












