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Arvosteluja 2010

Musica Baltica
Teppo Lampela, kontratenori, joht. Aapo Häkkinen
Library of Congress, Washington DC, 30.10.2010

Lively Bach from Finland at the Library of Congress

On Saturday evening, concertgoers skirted rallygoers to hear the latest at the Library of Congress. In honor of the birthday of Elizabeth Sprague Coolidge, the institution's beloved patron of music, the Helsinki Baroque Orchestra performed music of Bach and his lesser-known contemporaries Dietrich Buxtehude, Franz Tunder and Andreas Kirchoff. The last three were connected because a Swedish kapellmeister named Gustav Düben copied their music into a manuscript collection now at the Uppsala University Library.
Countertenor Teppo Lampela displayed a broad vocal range (...) The tone was pretty, and he added some striking ornaments and expressive nuances while maintaining admirable clarity and agility in the rapid passages, as in Kaspar Förster's gorgeous "Laudate dominum omnes gentes." Paired violinists Minna Kangas and Tuomo Suni took up the singer's motifs and traded them back and forth, often engaged in smiling one-upmanship while embellishing their lines. Artistic director Aapo Häkkinen anchored the ensemble from the harpsichord, providing a solid rhythmic foundation with his dynamic continuo realization.

Charles T. Downey, The Washington Post, 1.11.2010


Bach, Heinichen, Telemann
Viktoria Mullova, viulu, joht. Reinhard Goebel
Bach-Saal, Bach-Festtage Köthen, 4.9.2010

Es wurde exzellent, wie "aus einem Guss", inspirierend, animierend, ja zwingend, gespielt, mit unverwechselbarer Tongebung, mitunter auch sehr virtuos und effektvoll. Das Orchester bedankte sich mit einer Zugabe für das begeisterte Mitgehen der Besucher.

Ingrid Gerk, Der Neue Merker, 9/2010

Barocke Weltmusik in Anhalt

Der neue Bachsaal freilich war am Abend zuvor aus den Nähten geplatzt (...) Zu hören war dort in Werken von Bach, Telemann und Heinichen der exzellente, nordisch-trockene Originalklang des Helsinki Baroque Orchestra, das vom ewig jungen Altmeister Reinhard Goebel geleitet wurde.
Das eigentliche Ereignis dieses Konzertes war freilich der Auftritt von Stargeigerin Viktoria Mullova (...) Zugleich agierte die Russin in Bachs berühmten Konzerten E-Dur und a-Moll stets als Mitglied des Ensembles, vermied sorgsam romantischen Solistenzauber und widmete sich, manchmal fast versonnen, der Arbeit am Notentext. Das war barocke Weltmusik mitten in Anhalt.

Johannes Killyen, Mitteldeutsche Zeitung, 6.9.2010


Agrell, C.P.E. Bach, Dussek, Haydn
Alexander Rudin, sello, joht. Aapo Häkkinen
Schloss Augustusburg, Haydn-Festival Brühl, 21.8.2010

Sattes Klangbild, gediegenes Musizieren

Premiere bei den Brühler Schlosskonzerten: Mit dem Helsinki Baroque Orchestra stellte sich bei der bis kommenden Sonntag laufenden Musikfestwoche erstmals ein finnisches Orchester auf historischen Instrumenten in Schloss Brühl vor.
Das seit 1997 existierende Orchester unter der Leitung des Cembalisten Aapo Häkkinen reihte sich am Samstag vor ausverkauftem Treppenhaus mit einem durchdachten Konzertprogramm in die Dramaturgie des Festivals ein. Dabei näherte man sich diesmal um mehrere Ecken dem großen Vorbild des klassischen Stils. (...) Der kompositorischen Gestalt vom Reißbrett setzten die finnischen Musiker ein satt orchestrales Klangbild entgegen, das die Belanglosigkeit des Werkes mehr als aufhob.
Das Orchester begleitete gekonnt und brachte insbesondere den innovativen Mittelsatz des Bachschen Konzerts zum klingen. Mit einer Sinfonie des tschechischen Komponisten Franz Xaver Dussek, der in etwa die Lebensdaten Haydns aufweist, endete das Konzert. Die eigenwillige Sinfonia in B-Dur zeigt Ansätze, die bei Haydn und Mozart zur Meisterschaft geführt werden. Vieles hört sich bei Dussek noch vorläufig und bizarr an. Aber gerade dieser Kontext zum Komponisten Haydn macht einmal mehr den Reiz des inhaltlichen Konzepts der Schlosskonzerte aus.

Frank-Uwe Orbons, Kölner Stadt-Anzeiger, 23.8.2010

Feuriges aus dem Norden

Keine Spur von nordischer Kühle und Zurückhaltung: das Helsinki Baroque Orchestra trumpfte beim zweiten Abend des Haydn-Festivals mit feurig-rasanter Musizierweise und ungeahntem Temperament auf.
Skandinaviens Barockensemble Nr. 1, das der 34-jährige Aapo Häkkinen vom Cembalo aus leitete, ist ein Präzisionsorchester erster Güte (...) Viel Spielfreude legte das Ensemble bei Johan Joachim Agrells Sinfonie an den Tag, die sich durch abwechslungsreiche Dynamik und kompositorische Vielfalt auszeichnet.
Warum Carl Philipp Emanuel Bach für die Wiener Klassiker eine Vorbildfunktion einnahm, ließ sich an seinem Cello-Konzert A-Dur Wq 172 ablesen. Mit (...) seinen kompositorischen Freiheiten, die mit tradierten Hörgewohnheiten brechen, wurde es zum Höhepunkt des Konzertes.
Das Helsinki Baroque Orchestra und der russische Cellist Alexander Rudin boten hier eine tadellose Leistung, die den Zuhörern die große Meisterschaft des Komponisten anschaulich nahe brachte.
Die abschließende Sinfonia in B-Dur des böhmischen Mozart-Freundes Franz Xaver Dussek war eine kluge Ergänzung des Programms, das unter dem Titel "Haydn: bewundert und bewundernd" stand. Der vielseitige Prager Komponist zeigt sich hier ähnlich einfallsreich wie der ein Jahr jüngere österreichische Kollege. Aapo Häkkinen und seine Musiker erfreuten ein weiteres Mal mit einer hinreißend frischen Darbietung. Viel Applaus gab es für die Finnen, deren Brühler Debüt in bester Erinnerung bleiben dürfte.

Hanna Styrie, Kölnische Rundschau, 23.8.2010


Agrell: Orchestral works
Pauliina Fred, traverso, Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch, viulu, Jasu Moisio, oboe, joht. Aapo Häkkinen, cembalo

AEOLUS, 2010

Raikasta ruotsalaisbarokkia

Ruotsalainen, Saksassa uransa tehnyt Johan Joachim Agrell (1701-1765) omaksui säveltäjänä italialaisen barokin ilmaisukeinot. Agrellin raikas musiikki viihdyttää ja koskettaa. Helsingin Barokkiorkesterin soitto on ihailtavan eloisaa ja tarkkaa, ja myös levyn solistien taso on huikea.

Lauri Kilpiö, Suomen Kuvalehti, 5.11.2010

Johan Joachim Agrell (1701-1765) was a native of Sweden, but spent much of his working life in Germany, at first in Kassel but from 1746 as municipal Director of Music in Nuremberg. His music is remarkably varied and unfailingly interesting, with an assured sense of direction and plenty of original ideas.
On this CD the excellent Helsinki Baroque Orchestra present a fascinating selection of three sinfonias and three concertos, composed over a period of some forty years. The violin concerto is rather Vivaldian in manner, as also is the sinfonia in Eb (which Vivaldi himself directed at a concert in Amsterdam in 1738). The three-movement sinfonia in D sounds like a Neapolitan opera overture, while the sinfonia in A is a fine early-Mannheim-style symphony in four movements, complete with minuet and trio (the latter for woodwind only). On the other hand the substantial concerto for flute and harpsichord, published in 1753, is firmly in the North German C. P. E. Bach style.
The performances are absolutely first-rate, and they are backed by some serious scholarship. For the oboe concerto (...) the full string band is reduced to three first, three seconds and one viola with just an 8' bass-line, and in the concerto for flute and harpsichord it's reduced still further - very properly - to single strings. The playing is by turns vigorous and tender, the phrases are lovingly shaped and the rhythm is subtly flexible. I particularly enjoyed the way that repeated bass notes, which can all too easily plod, are used to energize the first movement of the sinfonia in A; and the sound of the oboe in the early concerto is absolutely ravishing. This is definitely my record of the month: go out and buy it at once!

Richard Maunder, Early Music Review, 10/2010

Das Helsinki Baroque Orchestra hat eine vorbildliche Aufnahme mit drei Sinfonien und drei Konzerten Johan Joachim Agrells vorgenommen. Mit einer makellosen, dynamischen Orchesterleistung sowie hervorragenden Solisten gelingt eine exzellente Visitenkarte dieses hierzulande kaum bekannten Komponisten.

Bernhard Schrammek, Kulturradio RBB, 20.9.2010

Differenziert und gekonnt

Johan Joachim Agrells Werke atmen neben der auch hier anzutreffenden instrumentalen Brillanz vor allem den Charme betörender Konstellationen, wenn zum Beispiel in der einleitenden A-Dur-Sinfonie zwei obligate Traversflöten den Streicherklang weiten und kolorieren. Bei allen auf der vorliegenden Platte eingespielten Werken wird deutlich, dass für Agrells Schaffen nicht nur strukturgebundene Formen bestimmend waren, sondern klangliche Eleganz und ein leichter, verspielter Charme allmählich zu wichtigen Größen werden.
Ganz in diesem Sinne interpretiert das Helsinki Baroque Orchestra unter der Leitung des Cembalisten Aapo Häkkinen Agrells Musik. Es sind sehr schön konturierte Streicherregister zu hören. Auch insgesamt präsentiert sich die Formation als harmonische Einheit, die Gleichwohl die Eigenheiten der Protagonisten enorm plastisch herauszuarbeiten versteht. Frisches Temperament und konzentriertes Spiel wechseln sich gelungen ab – vor allem dynamisch herrscht größte Disziplin. Selbstverständlich führen die Instrumentalisten an Violine, Flöte, Oboe und Cembalo diese Qualitäten im solistischen Bereich fort: Da wird klangschön und in harmonischer Wechselwirkung mit dem Orchestersatz musiziert, perlende Geläufigkeit ist allen Solisten gemein, vor allem der leichte Ton der von Pauliina Fred gespielten Flöte bringt eine sehr charmante Note in die Sätze.
Das Helsinki Baroque Orchestra artikuliert fein, klar und sehr dezidiert, auf durchgehend hohem Niveau. Die Tempi wirken sehr entschieden, dabei aber weder gehetzt noch zerdehnt – einfach mit Stilbewusstsein gewählt und in stimmigen Proportionen zusammengefügt. Dieser Befund korrespondiert mit den schon angesprochenen dynamischen Qualitäten des Ensembles: Das wunderbar differenzierte Spiel der Akteure erlaubt es, in beide Richtungen überzeugende und klanglich wirksame Akzente zu setzen.

Matthias Lange, Klassik.com, 6.8.2010

Johan Joachim Agrellin (1701-1765) vaikutteet ovat latinalaisperäisiä, mutta hän yhdistelee taitavasti monenlaisia aineksia ja saa kokonaisuudet kuulostamaan silti omaleimaisilta.
Wolfgang Kostujakin esittelyteksti on kiemuraista seurattavaa, mutta Aapo Häkkisen ja Helsingin Barokkiorkesterin esitykset sitäkin johdonmukaisempia. Sinfonioissa - joista yhden Vivaldi johti Amsterdamissa - yhdistyy sähäkkä draama ja vokaalinen linjakkuus. Häkkinen on mestari pitämään fraasit liikkeellä ja ilmavina. Konsertoissa HBO:n sointi on herkullinen, solistit ovat sulavan innoittuneita ja Agrell muuntelee nokkelasti concerto grosson periaatteita.

Antti Häyrynen, Rondo, 8/2010

Das 1997 gegründete Helsinki Baroque Orchestra tritt hier zu einer gelungenen Ehrenrettung Agrells an. Drei Sinfonien und drei Instrumentalkonzerte – je eines für Geige, Traversflöte und Oboe – zeigen ihn als Meister seiner Kunst: Vivaldis sprühender Charme und Telemanns unerschöpflicher Einfallsreichtum stehen bei Agrells phantasievoller Musik Pate, doch die Skala reicht noch weiter bis zur stimmungsvollen Atmosphäre des deutschen empfindsamen Stils. Mit ihrem temperamentvollen, ebenso erfrischenden wie inspirierten Spiel erweisen die Finnen dem schwedischen Kollegen einen hervorragenden Dienst und bereiten dem heutigen Musikfreund eine vorzügliche musikalische Unterhaltung.

Detmar Huchting, Klassik Heute, 29.6.2010

Die Natürliche Leichtigkeit des hohen Nordens

Nach Alben mit Orchestermusik von Agrells Zeitgenossen Fasch, Molter und Hertel hat das CD-Label Aeolus nun eine Platte mit Werken von Agrell vorgelegt, komponiert in Uppsala, Kassel und in Nürnberg. Es sind zwei Sinfonien, ein Oboen- und ein Violinkonzert sowie ein Doppelkonzert für Flöte, Cembalo und Orchester. Ausführend ist dieses Mal das Helsinki Baroque Orchestra, ein junges Ensemble, das sich 1997 formierte und seit 2003 den Cembalisten Aapo Häkkinen als künstlerischen Leiter und Continuo-Spieler hat. Für den Komponisten aus dem hohen Norden sind die Musikerinnen und Musiker aus dem noch höheren Norden kongeniale Interpreten. Sie nähern sich den Stücken frisch und unverkrampft an, klar und geradlinig: Ein schlankes, akkurates, inspiriertes Musizieren, voller Kraft und Leichtigkeit zugleich…

Klaus Meyer, BR Klassik, 13.6.2010

Barokkisoiton huipulle

Ruotsalaisen Johan Joachim Agrellin (1701-65) tie kulki Uppsalan opintojen kautta Saksaan Kasseliin hovimuusikoksi ja Nürnbergin kaupunginkapellimestariksi.
Aapo Häkkinen on barokkivelho, joka saa yksinkertaiset asteikko- ja sointukulut kuohahtelemaan ja puhumaan. Kolmessa sinfoniassa galantit pyrähtelyt, railakkaat jousisoinnut ja tunteelliset melodiat seuraavat toisiaan. Häikäisevän surround-äänen avustuksella Helsingin Barokkiorkesterin soitto vie jalat alta. Jokainen nuotti saa oman ilmeensä.
D-duuri-viulukonsertossa samaa voi sanoa Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilchin soolosta, jonka artikulointi on yhtaikaa saumattomasti virtaavaa ja rikkaasti detaljoitua. Pauliina Fredin traversohuilu h-molli-kaksoiskonsertossa ja Jasu Moision soolo B-duuri-oboekonsertossa hivelevät korvaa notkeudellaan.

Jukka Isopuro, Helsingin Sanomat, 5.6.2010
VUODEN LEVY 2010

The works on this outstanding disc - and equally outstanding production, with superb surround sound and a bright glossy sheen to the sonics - cover the entire spectrum of Agrell's life from the early days in Uppsala as a student, to the service of Maximilian of Hesse-Kassel, to the final years in Nuremberg, aptly divided up in the notes to this production. None of the music here is ever less than engaging and the greatest pieces (...) are wonderful examples of the best Swedish art of the period. The now-14-year-old Helsinki Baroque Orchestra holds its own with any period band I can think of, and all of the soloists are first-rate in every way.

Steven Ritter, Audiophile Audition, 18.5.2011


Bach, Händel, Agrell, Pisendel
Susanne Rydén, sopraano, joht. Aapo Häkkinen, cembalo
Konzerthaus Berlin, 4.5.2010

Was Finnen können!

Finnland gilt wahrlich nicht als Hort der Barockpflege. Die wichtigsten Wurzeln des finnischen Musikschaffens sind die Volksmusik, die Vertonung alter Heldensagen und das Werk des naturalistisch-nationalrevolutionären Übervaters Jean Sibelius. Doch gerade dessen Musik, die mehr auf Struktur und Impression und weniger auf Effekte setzt, schafft Anknüpfungspunkte für eine klare, gradlinige und somit "nordisch-herb" wirkende Interpretation mitteleuropäischer Barockwerke. Mit sparsamen Gesten und zupackendem Cembalospiel behielt Orchesterleiter Aapo Häkkinen stets die Fäden in der Hand.
Was den ohnehin vergnüglichen Konzertabend zu einem Spitzenevent machte, war der Auftritt der schwedischen Sopranistin Susanne Rydén. In zwei "Nebenwerken", Bachs einziger italienischer Kantate "Non sa che sia dolore" und zwei Parts aus Händels erst 1921 veröffentlichten "Neun deutschen Arien", brillierte die Barockspezialistin mit atemberaubend feingliedrigen Interpretationen. Mal hauchend, fast flüsternd, mal aufblitzend mit einem Schwall von Obertönen stürzte sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit in die Dialoge mit den obligaten Soloinstrumenten.

Rainer Balcerowiak, Junge Welt, 6.5.2010


Bach, Händel, Agrell, Pisendel
Susanne Rydén, sopraano, joht. Aapo Häkkinen, cembalo
Wartburg Eisenach, 1.5.2010

Nordische Eleganz

Die Gäste aus dem Norden begeisterten das Publikum mit ihrer frischen und unverkrampften Herangehensweise an die Kompositionen aus der Blütezeit des mitteldeutschen Barock. Großes Lob gebührt ihnen für die mutige Auswahl der Stücke, die teilweise so unbekannt sind, dass sich deren Entstehungsgeschichte nicht mehr rekonstruieren lässt.
Wie ein roter Faden zieht sich das meisterhaft von Aapo Häkkinen gespielte Cembalo durch das gesamte Konzert, wobei es dem 34-jährigen Musiker eindrucksvoll gelingt, sich harmonisch in das mit kühler, nordischer Akkuratesse agierende Orchester einzufügen und zu keinem Zeitpunkt unangemessen in den Vordergrund zu spielen - ein sehr angenehmer Charakterzug des Ensembleleiters. Auch seine jungen Kollegen lassen sich nie zu deplatzierten Temperamentsausbrüchen hinreißen, sondern harmonieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Dies wird nicht zuletzt bei den Bach-Kompositionen deutlich, die das Helsinki-Barockorchester ins Programm gehoben hat.

Klaus-Peter Kaschke, Thüringer Allgemeine, 4.5.2010


Bach: Johannes-passio
Ian Honeyman, Jorma Hynninen, Tuuli Lindeberg, Teppo Lampela, Niall Chorell, Juha Kotilainen, Helsingin kamarikuoro, joht. Aapo Häkkinen
Kallion kirkko, 21.3.2010

Sana tuli eläväksi Hebon Johannes-passiossa

Helsingin Barokkiorkesterilla on "se jokin" hallussaan. Pääsiäisajan klassikko, J.S. Bachin Johannes-passio avautui tuoreena Aapo Häkkisen tulkitessa sitä orkesterinsa ja Helsingin kamarikuoron kanssa.
Jännitteisen draaman tapahtumat tiivistyivät Jeesuksen ristiinnaulitsemiseen. Jännite myös purettiin hallitusti meditatiivisiin surun ilmauksiin.
Kuoron ja orkesterin yhtämielinen hengitys, hehkuva sointi ja vaivattomasti toteutetut haasteet kertovat upeasta laulu- ja soittokunnosta.

Annmari Salmela, Helsingin Sanomat, 23.3.2010