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Bach: Cembalokonsertot vol. 2
Aapo Häkkinen, cembalo
AEOLUS, 2013

Häkkinen, sur un instrument de Rutkowski d'après Hass, domine le dialogue sans effort. L'approche expressive est originale et toujours subtile. La partie de violon du quatrième Brandebourgeois adaptée par Bach pour le clavecin sonne de manière lumineuse, la varieté des respirations témoigne d'un discours réellement imaginatif. Le claveciniste finlandais fait très bien sentir les niveaux d'écriture, et orne avec talent les endroits propices à l'improvisation. La densité sonore apportée par le seize pieds confère une splendide autorité aux mouvements extrêmes du Ré majeur : l'œuvre n'a jamais paru aussi éloignée de sa version originale pour violon, et pourtant cette couleur sombre et dramatique lui réussit.
On remarquera une belle inventivité des cordes, un sens aigu du cantabile, d'excellentes idées d'articulation et de caractère dans les mouvements lents.

Philippe Ramin, Diapason, 2/2014

Die erste Folge der Einspielung von Johann Sebastian Bachs Cembalokonzerten mit Aapo Häkkinen und dem Helsinki Baroque Orchestra hat einen überaus positiven Eindruck hinterlassen. Vol. 2 bestätigt dies nun, mehr noch: Die Folgeeinspielung ist musikalisch und in Bezug auf den Ensembleklang noch ausgereifter und lässt den zweiten Streich somit zu einem Hochgenuss werden.
Wie auch Vol. 1 stellt Aapo Häkkinen neben die Konzerte für Cembalo und Orchester solistische Werke, in diesem Fall Johann Sebastian Bachs Fantasia c-Moll BWV 906, deren brodelnde Klangwucht durch die Besonderheiten des Cembalos wunderbar unterstützt wird, was zu einem gewaltigen Klangeindruck führt, sowie Wilhelm Friedemann Bachs Concerto in G-Dur (Fk 40) für Cembalo solo, in dem Aapo Häkkinen virtuos glänzt und die rauschende bis prasselnde, bis in tiefste Tiefen führende Klangentfaltung expressiv gestaltet.
Von den Bachschen Cembalokonzerten sind komplementär zur ersten Folge hier die Konzerte D-Dur BWV 1054, A-Dur BWV 1055 und F-Dur BWV 1057 (mit zwei zu den Streichen hinzutretenden Blockflöten) vertreten. Auch hier ist der Solist klanglich ins Ensemble relativ stark eingebunden, weil die solistische Gestaltung der Streicher Freiräume für Einzelstimmen schafft, die dann mit solistisch konturenscharfer Phrasierung modelliert werden und somit an Feinzeichnung und Selbständigkeit der Führung dem Solisten kaum nachstehen. Das führt zu einem im Gegensatz zu vielen anderen Aufnahmen mit größerer Instrumentalbesetzung zu dem Eindruck einer viel kammermusikalischeren, flexibleren Formung. Stets begegnet das Ensemble der Musik mit lebhafter affektiver Zeichnung, dabei ohne verhetzte Rasanz frische Tempi mit zielführender Phrasierung verbindend.

Florian Schreiner, Klassik.com, 11.1.2014